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75 Jahre Kleintierzuchtverein C 88 Obergrombach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 13. Oktober 2014 um 07:35 Uhr

Kleintierzuchtverein C 88 Obergrombach

Am 18. Und 19.Oktober 2014 feiert der Kleintierzucht-verein C 88 Obergrombach in der Sporthalle an der Helmsheimer Straße sein 75jähriges Jubiläum.

Am Samstag, 18.10., beginnen die Feierlichkeiten ab 17.00 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung.

Gegen 19.00 Uhr lädt der Verein zum Ehrenabend ein Mitwirken werden u.a.die a-cappela-Formation“voice appeal“ des MGV Obergrombach und die Turner des TV Obergrombach.

Am Sonntag, 19.10., beginnt des Festwochenende um 9.30 Uhr wieder mit der Ausstellungseröffnung. Ab 11.30 Uhr wird zum Mittagstisch Unterhaltungsmusik durch die Seniorenkapelle des MV Obergrombach geboten. Um 14.00 Uhr ist der Jubilar Ausrichter des städtischen Seniorennach-mittags. Gegen 15.00 Uhr wird „Kanin Hop“ präsentiert, bei dem Kinder mit angeleinten Kaninchen einen Hindernis-Parcour absolvieren.

Mit einem Heimatabend ab 19.00 Uhr, an dem sich Teams vieler Ortsvereine beteiligen, klingen die Jubiläumsfeierlichkeiten aus.

 
„Nemo“-Figuren für das Obergrombacher Freibad PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 13. Oktober 2014 um 07:38 Uhr

Schwimmbad-Förderverein

Auch nach offizieller Beendigung der Freibad-Saison geht der Betrieb im Obergrombacher Freibad weiter – allerdings nicht mit Badehose und Bikini, sondern mit Farbeimer und Pinsel.

Bianca Bäcker und Sarah Reger sind dabei, den Sitzplatz-Bereich des Bades optisch zu verschönern. Nachdem die beiden jungen Damen der Vorstandschaft des Schwimmbad-Fördervereins ihr Projekt vorstellten, bekamen sie sofort das „Okay“ der Verantwortlichen.

Mit einem Projektor wurden die Umrisse von Figuren aus dem „Nemo“-Comic-Spielfilm auf die Wände geworfen und nachgezeichnet. Zuerst jedoch wurde mit einer speziellen Grundierung bearbeitet.

Dann wurden die vorentworfenen Bilder mit Acryllfarben – die dem Chlorwasser trotzen sollen – ausgemalt.

Die Badesaison 2015 wird im Obergrombacher Freibad auf jeden Fall bunter…

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Oktober 2014 um 07:49 Uhr
 
Erfolgreiche Papiersammelaktion PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 13. Oktober 2014 um 07:50 Uhr

Turnverein Obergrombach

Auf die Obergrombacher Bürger kann sich der TV Obergrombach verlassen: am Samstagmorgen standen vor fast jedem Hausanwesen im oberen Grombachtal sauber gepackte Altpapierbündel oder zusammengefaltete Kartonage.

Bereits seit Jahrzehnten führt der Turnverein Obergrombach seine Papier- und Kartonage-Sammel-Aktionen mehrmals im Jahr durch.

Obwohl die Verlockung durch die Entsorgung durch die „Grüne Tonne“ – weil einfach – groß ist, macht sich ein Großteil der Einwohnerschaft die Mühe, Altpapier- und -pappe zu sammeln und zu bündeln.

Mit seinen Sammelaktionen erfüllt der TVO einen Doppelzweck: er erwirtschaftet etwas für die Vereinskasse und tut gleichzeitig etwas für den Umweltschutz. Wer weiß, wie viele Bäume wegen der TVO-Sammelaktionen in den letzten Jahren nicht gefällt werden mussten.

Seit 1965 ist der Turnverein Obergrombach Besitzer seiner eigenen Sporthalle an der Helmsheimer Straße und unterhält das Gebäude mit Sportbetrieb aus eigener Kraft.

So schlagen die Unterhaltskosten mit ca. 2.000 €/monatlich zu Buche. Und die müssen erst einmal erwirtschaftet werden.

Dessen sind sich der Vorsitzende „Organisation“ Ulrich Lindenfelser und Aktionsleiter Ralf Lindenfelser samt ihren Helfern immer bewusst, wenn es heißt : "Auf die Traktorenhänger zum Papiersammeln!" Mit insgesamt drei Gespannen werden die Straßen abgefahren.

Bei den Sammelaktionen kommt es auch zu kuriosen Begebenheiten, wenn beim Öffnen der Papierbündel Dinge zutage kommen, die bestimmt nicht absichtlich eingepackt wurden: eine Fahne des FC Bayern München etwa, oder ein Messer, ein Fächer, eine Schachtel mit verschiedenen Wandhaken oder diverse Kleidungsstücke. So wurde auch die Aktion Oktober’14 erfolgreich abgeschlossen- aber die nächte Sammelaktion im Frühjahr’15 folgt bestimmt!

 
Diskussion über Verkehrsmaßnahmen vertagt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 13. Oktober 2014 um 07:58 Uhr

Öffentliche Sitzung Ortschaftsrat Obergrombach

Bruchsal-Obergrombach. Gleich drei Bruchsaler Rathausmitarbeiter fanden zur letzten öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrats den Weg nach Obergrombach:

Dieter Gohl und Oliver Lindner vom Stadtplanungsamt und der Stadtkämmerer Andreas Glaser.

Unter Punkt 1 stand die teilweise Einrichtung einer Fahrbahnverengung an der Kreuzung “Promenadenweg/Gondelsheimer Straße“ zur Erleichterung der Fahrbahnüberquerung für Fußgänger im Rahmen der Aktion „Sicherer Schulweg“.

Dr. Wolfram von Müller (CDU) stellte den Antrag auf Vertagung dieses Punktes mit der Begründung einer fehlenden Vorlage. Im Übrigen sollte dieser Punkt im Rahmen einer Gesamtkonzeption mit eingebunden werden.

Alfred Willy (SPD) und Michael Speck (FWV) stimmten dem CDU-Antrag zu.

Daraufhin setzte Ortsvorsteher Jens Skibbe nach dem Abstimmungsergebnis von 9:1 den Punkt ab und verkündete, dass im Oktober/November eine spezielle Sitzung nur zum Thema „Verkehrssicherheit“ abgehalten werde.

Zu Punkt 2 „Sanierung Ortskern Obergrombach – Entlassung einzelner Grundstücke aus der Sanierung“ nahm Dieter Gohl Stellung. Um etwa den Verkauf eines Sanierungsgrundstücks zu erleichtern oder andere notwendige Verwaltungsmaßnahmen durchführen zu können, kann ein Grundstück aus der für das Sanierungsgebiet geltenden Satzung herausgenommen werden.

Seit vielen Jahrzehnten ist das Jagdrecht der Obergrombacher Gemarkung an die Familie von Bohlen und Halbach (Eigentümer von Marienburg und Schloss Obergrombach) vergeben.

Nach Mitteilung von Stadtkämmerer Andreas Glaser sollen ab dem 01.04.15 alle Jagdreviere auf der Bruchsaler Gemarkung samt Stadtteilen zum gleichen Zeitpunkt vergeben werden. Die Jagdbogen wurden in drei Kostenkategorien eingeteilt; abhängig von Größe und Beschaffenheit des Reviers.

Für Obergrombach stand nur ein Bewerber auf der Liste. Mit dem Pächter von Bohlen und Halbach zeigte sich Glaser hoch zufrieden und empfahl die erneute Vergabe an den Schlosseigentümer. Der Rat stimmte der Empfehlung einstimmig zu.

Über das „Konzept zur räumlichen Steuerung von Beherbergungsbetrieben“ informierte Oliver Lindner. Nach dem städtebaulichen Konzept sollen in den Stadtteilen keine Beherbergungsbetriebe mit mehr als 50 Übernachtungsmöglichkeiten erstellt werden.

Nach einer kurzen Debatte erklärten sich neun Ortschaftsräte konform mit der Vorlage; einer der Räte enthielt sich der Stimme.

Anfragen, Bekanntgaben und Fragen aus den Reihen der Zuschauer beschlossen die Sitzung.

 

 
Vom technischen Informatiker zum Pferdehuf-Heilpraktiker PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 13. Oktober 2014 um 08:07 Uhr

Bruchsal-Obergrombach / Christchurch (Neuseeland).

Nach dem Training hatten die Turner des TV-Obergrombach in der letzten Woche einen besonderen Gast in ihrer Mitte: Thorsten Kaiser weilt zur Zeit in seiner alten Heimat.

Der heute 45jährige war während seiner Schul- und Studienzeit aktiver Turner beim TVO und agierte auch in den Reihen der „Flying Grufties“. 1997, nach Beendigung seines Informatik-Studiums in Karlsruhe und während Absolvierung eines Praktikums in Singapur, erhielt er ein Jobangebot der Firma TAIT Electronics aus Neuseeland.

Torsten Kaiser zögerte nicht lange und sagte zu. „Ich dachte so an zwei, drei Jahre Dauer für meinen Neuseeland-Aufenthalt“ lacht Thorsten Kaiser. Er gewöhnte sich auf der anderen Seite des Erdballs schnell ein und erwarb 2002 sogar ein Farmgebäude mit 8 Hektar Grundbesitz. Während eines USA-Urlaub-Trips entdeckte Thorsten Kaiser seine Leidenschaft für den Reitsport. Und so standen bald die ersten Pferde in den Stallungen der Kaiser-Farm. Und naturgemäß musste sich Thorsten Kaiser auch mit der Gesundheit seiner Pferde beschäftigen.

Während eines Vortrags in Auckland lernte er die in Tübingen beheimatete Tierärztin

Dr. Hiltrud Strasser kennen, die Thorsten Kaiser’s Interesse für Pferdekrankheiten – insbesondere im Bereich der Hufe – weiter vertiefte. Er entschloss sich, eine Ausbildung zum „Hoofcare Professional“ (Hufheil-Praktiker) zu beginnen.

Nach und nach arbeitete Thorsten Kaiser immer weniger in seinem angestammten Beruf als Informatiker und verlagerte seine berufliche Tätigkeit auf Pferde. Nach seiner bestandenen Prüfung machte er sich selbstständig und gründete das “Institut for barfoot“.

Thorsten Kaiser ist auch nach wie vor im Sattel unterwegs. Er hat sich dabei auf das „Distanzreiten“ spezialisiert, Strecken über 120 km oder 160 km wechseln sich ab mit „80 km in fünf Stunden“.

Zu anderen Deutschen hat der frisch gebackene „Kiwi“ nur sporadischen Kontakt. Dabei muss er auf gewohnte leibliche Genüsse nicht verzichten, er braut selbst Bier, produziert Wurst und stellt sein eigenes Sauerkraut her. Der in der Nähe liegend Flecken „Cust“ (150 Einwohner) veranstaltet einen „Farmer’s Market“, bei dem sich Thorsten Kaiser mit deutschem Brot und deutschen Brezeln eindecken kann.

Seine Wurst-Rezepte hat der auch schon an neuseeländische Metzgereien weitergegen und mischt für sie auch Gewürzmischungen zusammen.

Neben seinen Pferden hält der Huf-Spezialist auch einige Rinder auf seiner Farm. Das „Home kill“ (vergleichbar der deutschen Hausschlachtung) ist weit verbreitet.

Eine Rückkehr in die alte Heimat kann sich Thorsten Kaiser nicht mehr vorstellen: „Dazu bin ich schon zu sehr ‚Kiwi‘ geworden,“ erklärt er.

Seit einigen Jahren ist der Ex-Informatiker nicht mehr allein mit seinen Pferden und Rindern auf seiner Farm. Beim Besuch eines Seminars in Tübingen bei Frau Dr. Strasser lernte der Calan aus Florida kennen, die sich beruflich in die gleiche Richtung orientiert wie er. Heute ist er mit Calan verheiratet und hat einen Sohn Takoda (6 Jahre) und eine Tochter Tynisa (7 Jahre).

Und wenn Thorsten Kaiser die deutsche Sprache pflegen will, hat er auch dazu Gelegenheit. mindestens einmal jährlich kommen seine Eltern aus Deutschland zu Besuch.

Eines hat Thorsten Kaiser auf jeden Fall bewiesen: auch im 21.Jahrhundert sind moderne Märchen noch möglich: von Deutschland via Singapur nach Neuseeland, vom technischen Informatiker zum Pferde-Huf-Spezialisten.