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Ein Pfarrer zum Anfassen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Dienstag, den 10. März 2015 um 19:33 Uhr

Er kam, sah – und siegte auf der ganzen Linie. Wohl selten hat ein Pfarrer die Herzen eines neuen Pfarr-Sprengels erobert wie der katholische Geistliche Thomas Fritz.

Seit dem 8. Februar 2014 ist er für die Kirchengemeinde Bruchsal-Michaelsberg, bestehend aus den Orts-Pfarreien Sankt Martin Obergrombach, Cosmas und Damian Untergrombach, Sankt Sebastian Helmsheim und Sankt Maria Heidelsheim mit zusammen rund 7.500 Katholiken zuständig.

Nach nun gut 13 Monaten im Kraichgau war es an der Zeit für den gebürtigen Schwarz-wälder an der Zeit eine erste Bilanz zu ziehen. „Vor Bruchsal war ich 15 Jahre lang als Seelsorger in Schlüchttal tätig“, erklärt der Geistliche, „darunter noch zusätzlich 13 Jahre als Jugendpfarrer.“ Dann erhielt er einen Anruf vom bischöflichen Ordinariat Freiburg mit dem Hinweis auf die freie Stelle in den Bruchsaler Stadtteilen. „Und da ich nach 15 Jahren eh versetzungswillig war, fuhr ich kurzentschlossen hin und sah mir die Geschichte an“, resümierte der 51jährige.

Zum Schluss kam er zum Ergebnis: „Passt!“, beantragte seine Versetzung und residiert seitdem im Obergrombacher Pfarrhaus.

Innerhalb kurzer Zeit gelang es Fritz, zu allen vier Pfarrgemeinde-Gremien eine Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens aufzubauen – und das, obwohl jeder Stadtteil sein eigenes Gepräge hat: „Das macht die Arbeit erst interessant!“ schmunzelt der Geistliche.

Zu seinem Aufgabengebiet gehört auch die Michaelskapelle, die ihn besonders begeistert, so auch die Geschichten aus der Zeit, als der Berg noch das Ziel zahlreicher Prozessionen war. Zu Christi Himmelfahrt findet in der Bergkapelle ein gemeinsamer Gottesdienst aller Einzel-Gemeinden statt.

Bereits im letzten Jahr hat Pfarrer Thomas Fritz dazu animiert, dass sich dazu Prozessionen aus Untergromach, Ober-grombach und Helmsheim in Richtung Berg bewegen. Außerdem ist jeweils am 1.Samstag eines Monats eine Eucharistie-Feier mit mediativem Charakter. Dazu hält Fritz noch zu Weihnacht noch eine Mitternachts-Christmette und in der Silvesternacht eine Andacht zum Innehalten in der Michaelskapelle ab.

Weiterhin ist er noch als Präses für vier Kirchenchöre zuständig: „Ich bin begeistert, wie viele Chöre in der Region sich dem geistliche Lied widmen“, so Thomas Fritz.

Auch die „Kinderkirche“ oder die „Schatz-inselgottesdienste“ – besondere Gottes-dienstform für junge Familien – sprechen ihn an.

Ein „Mann zum Anfassen“ ist Thomas Fritz allemal. So taucht er auch mal bei einem Schlachtfest auf oder besucht die fastnacht-liche „Melküwwelsitzung“ vor Ort. Diese hat ihm außerordentlich gut gefallen: „Ich war begeistert vom Programm und den Akteuren – nur, wenn es unter die Gürtellinie gegangen wäre, hätte ich sofort den Saal verlassen!“ Er blieb bis zum Schluss. Überhaupt Fastnacht: In Heidelsheim hielt Pfarrer Fritz mit den „Weihwasserengeln“, in Obergrombach mit den „Nashörnern“ und dem Kirchenchor „Fastnachtsmessen“ ab, die für weiter Popularität sorgten. Überhaupt Fastnacht: so regte er die Guggenmusik „Nashörner“ an, am Morgen des „Schmutzigen Donnerstags“ gegen 6.00 Uhr zum ersten „Morgenstraich“ und trommeln und zu blasen. Die Musiker und Musikerinnen ließen sich nicht lange bitten, und zur Belohnung verköstigte sie der Pfarrer nach getaner Arbeit mit einem leckeren Frühstück. Im September ist bei der Obergrombacher Erasmuskapelle eine „Pferdesegnung“ geplant, für Pfarrer Fritz kein Thema: „Ich habe zwar bisher nur Traktoren gesegnet – jetzt kommen eben auch mal Pferde an die Reihe!“ so der Geistliche. Auch zum Jugendzeltlager des TVO will sich Thomas Fritz auf den Weg machen, um dort einen Gottesdienst abzuhalten. Überhaupt liegt ihm die Jugend sehr am Herzen. Er will dazu verschiedene Projekte initiieren. „Im Sommer will ich eine Woche mit Jugendlichen zwischen 14 – 41 Jahren nach Assissi fahren und ein Kindeferienlager (9 – 13 Jahren) in der Schweiz organisieren“, offeriert Fritz seine Pläne. Anmelden kann man sich unter www.kath-bruchsal-michaelsberg.de.

Auch bei seinen Schäflein kommt der Geistliche sehr gut an. Unisono die Meinung

„So einen Pfarrer hatten wir noch nie!“

Nur eine Sache gefällt Fritz ganz und gar nicht: „Wenn am Sonntagmorgen zur Gottesdienst-Zeit Vereine irgendwelche Termine festlegen!“ enden seine Ausführungen.

 
Für „Grombacher Stuben“ Kompromiss gefunden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Dienstag, den 10. März 2015 um 19:58 Uhr

Nach den Unstimmigkeiten um die Absicht des Obergrombacher Lokals „Grombacher Stuben“ an der Helmsheimer Straße um eine Erweiterung ihres Biergartens auf der Obergrombacher Festwiese, wurde jetzt ein Kompromiss gefunden.

Wie berichtet, hatten sich Lokalbetreiber und Eigentümer um eine Erweiterung ihrer Außenanlagen in Richtung Turnhalle bemüht. Das Lokalgebäude stößt unmittelbar an die Obergrombacher Festwiese an, die seit Jahrzehnten von den Obergrombacher Ortsvereinen als Veranstaltungsort bei großen Vereinsjubiläen genutzt wird. Ein erster Anlauf wurde sowohl vom Obergrombacher Ortschaftsrat wie auch von verschiedenen Ortsvereinen einmütig negativ verbeschieden. Im zweiten Anlauf wurde ein revidierter Antrag vorgelegt, mit dem alle Beteiligten – also Lokalbetreiber und Grundstückseigentümer einerseits und Ortschaftsrat und Stadtverwaltung sowie Ortsvereine andererseits – gut leben können.

Der Außenbereich kann in Richtung Helsmheimer Straße erweitert werden – allerdings ohne mit dem Boden fest verbundene Anlagen. Der Boden soll nun in einem ersten Arbeitsschritt mit einem Steinpflaster versehen werden; jedoch sollen die dazu verwandten Steine nicht einbetoniert werden. Werden die Arbeiten bald abgeschlossen, können die „Stuben“ die neue Fläche nutzen – in der anstehenden Saison hauptsächlich für Sektempfänge bei Hochzeiten, oder als Biergarten. Und sollte ein Verein ein großes „rundes“ Jubiläum auf der Festwiese mit einem großen Festzelt feiern wollen, können die beweglichen Lokal-Utensilien jederzeit beiseite geräumt werden – und die Festwiese ist wieder Festwiese.

 
Faschingskirche in Obergrombach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Freitag, den 13. Februar 2015 um 15:33 Uhr

Guggenmusik „Nashörner“ / Cäcilienverein Obergrombach

Schon seit Jahren arbeiten der Kirchenchor Obergrombach und die „Guggenmusik Nashörner“ eng zusammen: sie bewirtschaften beim Burgfest zusammen einen Hof. Nun wurde diese Kooperation um ein weiteres Segment erweitert: die beiden Vereine gestalteten erstmals zusammen eine „Faschingskirche“, und landeten damit einen närrischen Volltreffer.

Dabei bewiesen die Guggenmusiker unter der Stabführung von Marie-Luise Becker auch nicht vermutete Qualitäten, sie begleiteten mehrfach die Sänger und Sängerinnen des Kirchenchors mit ihrem Dirigenten Steffen Degen.

Pfarrer Thomas Fritz – als gebürtiger Schwarzwälder der Fastnacht gegenüber aufgeschlossen – hatte seine Ministranten in Fastnachtskostüme gesteckt und trug seine sonntägliche Predigt in Versform vor. Er machte sich keine Sorgen um die Nation, der Halbmond am nächtlichen Himmel verschwindet spätestens am nächsten Morgen: “Spinner gibt es überall – auch im Islam ist’s der Fall!“ Zum Gottesdienst kommen viele zu spät, andere gehen gleich nach Kommunion. Ob es hilft, wenn er schon zu Anfang den Schluss-Segen erteilt?

Zur Weihnachtsmesse standen die Musiker bereit; sie sollten nach dem Glockenläuten mit ihrem Einsatz beginnen. Doch die Glocken hörten und hörten nicht auf. Verzweifelt kam man in der Sakristei auf den letzten Ausweg: man drehte die Sicherungen heraus. Die Obergrombacher fragen sich, warum die sanierte Kirchentreppe immer noch gesperrt ist: „Wird vielleicht ein Häuschen noch gebaut- für Deutschland’s erste Treppenmaut?“

Pfarrer Fritz beschloss seine gut formulierte Predigt mit den Worte: „Lieben ist frisch gewagt – lebt Euren Glauben unverzagt!“ und gab den fürsorglichen Rat: „Gehet hin und lacht!“

Die sehr gut besetzte Martinskirche bedankte sich mit großem Applaus, und auch die Musiker und Sänger bekamen ihren Beifall.

Abschließend bedankte sich Pfarrer Fritz bei den mitwirkenden „Nashörner“ und dem Cäcilienverein für die gelungene Kirchenmesse „Halleluja und Helau“.

Und als letztes wünschte er eine „glückselige Fastnacht“ und „dass sich während der närrischen Tage ein jeder so verhält, dass am Aschmittwoch nicht zur Beichte kommen muss!“

 
Suche nach Standort für Seniorenheim PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Freitag, den 13. Februar 2015 um 16:02 Uhr

Komitee Obergrombacher Fastnachtsvereine

Jens Skibbe, Ortsvorsteher von Obergrombach ist ratlos: Welches ist der geeignetste Stelle für den Standort eines zu bauenden Senioren-Wohnheims in Obergrombach? Soll die Kelterhalle umgebaut werden? Ist ein Platz beim Schwimmbad besser geeignet? Oder soll der Spielplatz in der „Au“ überbaut werden? Was ist mit dem Burgschul-gebäude, wenn die Hauptschul-Klassen verschwinden? Die Entscheidung ist nicht einfach. Vielleicht weiß OB Petzold-Schick Rat. Am kommenden Freitag, 13.Februar, ist für 18.11 Uhr im Obergrombacher Rathaus eine außerordentliche, geheime Sitzung des Ortschaftsrats mit Vertretern der Stadt-verwaltung und der OB anberaumt. Was da wohl herauskommen wir? Seit Jahren warten die Obergrombacher zu handfesten Ergebnissen zum Thema „Pflegeheim mit betreutem Wohnen“. Um den Entschei-dungsträgern auf die Sprünge zu helfen, haben sich die Obergrombacher Fastnachts-vereine MVO, TVO, MGV und FCO zusammen mit der Guggenmusik „Nashörner“ zu einer Demonstration entschlossen. Dazu rufen sie für Freitag, 13.02,, 17.30 Uhr, die gesamte Einwohner-schaft zu einer Kundgebung vor dem Rathaus auf.

 
Schluss-Sanierung des Rathauses rückt in greifbare Nähe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Freitag, den 13. Februar 2015 um 16:03 Uhr

Bereits seit 2010(!) ist die Sanierung des Obergrombacher Rathauses in Planung

Zu diesem Themenpunkt war Dipl-Ing. Gohl vom Stadtplanungsamt Bruchsal nach Obergrombach gekommen, um in öffentlicher Sitzung des Ortschaftsrats glückliche Nachrichten zu verkünden.

In einem 1. Bauabschnitt wurde unter Hinzuziehung von Geldern aus einem Investitionsprogramm des Bundes das Dach saniert. Da in der Stadtkasse die Gelder knapp wurden, erklärten sich die Obergrombacher bereit, die Schluss-Sanierung auf 2015/16 hinauszuziehen – dem allerletzten Zeitpunkt, um mit den Arbeiten zu beginnen und damit noch Zuschüsse vom Land Baden-Württemberg zu bekommen. Inzwischen schreibt man 2015. Trotz angeblicher Geldmittelknappheit wurde zwischen 2011 und jetzt das Büchenauer Rathaus saniert und die Sanierung des Untergrombacher Rathausgebäudes läuft gerade. „Wir haben uns in Geduld geübt!“ formulierte Ortsvorsteher Jens Skibbe.

Aber jetzt konnte Gohl verkünden: „Wenn der Gemeinderat entsprechend zustimmt, kann im April mit den Arbeiten begonnen werden.“ An den Plan-Vorgaben hat sich seit 2010 nichts geändert: die Verwaltungsstelle zieht ins Erdgeschoss, im zweiten Stockwerk ziehen der Heimatverein und der DRK-Ortsverein ein. Der Bürgersaal wird verlegt

Und erhält mit ca. 95 qm wieder seinen ursprünglichen Platz über der Torbogen-durchfahrt. Dazu kommt noch ein Wirtschaftsraum mit ca. 10 qm.

Die Freiwillige Feuerwehr bekommt wieder die bodenebene Remise als Lagerraum zur Verfügung gestellt. In das Sanierungs-konzept fallen neue Sanitäranlagen sowie eine neue Elektrik. Das benachbarte Feuer-wehrhaus und das Rathaus bekommen eine gemeinsame Heizung. An Geldmitteln sind in 2015 600.000 € und in 2016 500.00 €

Vorgesehen. Diese Gelder werden vom Land mit 450.000 € bezuschusst. An Bauzeit rechnet Gohl mit einem starken Jahr. „Bis zum Burgfest 2016 sollten die Arbeiten beendet sein,“ so Gohl, und „man sollte auch nicht den Rathaus-Vorplatz vergessen!“ Damit schloss Gohl seine Ausführungen.

Die Ortschaftsräte stimmten einstimmig der Vorlage zu.

In seiner letzten Sitzung hatte der Rat einen Antrag der „Grombacher Stuben“ auf Erweiterung seines Biergartens auf der von den Obergrombacher Vereinen genutzten Festwiese einstimmig abgelehnt. In einer neuen Vorlage fragen die „Stuben“ an, ob sie den bisher genutzten Platz mit Pflastersteinen auslegen könnten. Nach kurzer Diskussion erklärte das Ratsmitglied

Christian Ludwig (SPD): „Ohne eine genaue Planvorlage kann ich über diesen Punkt nicht befinden!“ Dr. Wolfram v. Müller von der CDU schloss sich seinem Ortschaftsrats-kollegen an. Darum soll eine Vorlage mit genauen Maßen und Abständen erstellt werden und Klärung der Frage: werden die Pflastersteine in Beton gelegt oder einfach nur im Erdreich verlegt ? Weiter sollten evtl. Maßnahmen imEinklang von Gastronom/Ortsvereinen/Verwaltung erfolgen. Auf jeden Fall dürfen auf der Festwiese keine mit dem Boden fest verbundenen Aufbauten erstellt werden.

Im Übrigen sollen Termine zwischen Gastronomie-Betrieb und Vereinen rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Eventuelle Rückbauten gehen zu Lasten des Nutzers.

Zur Frage „Themenerörterung zu Arbeit des Ortschaftsrats“ (Verkehrssituation/“Wohnen im Alter“/Wohnraumbeschaffung in Obergrombach/ Versetzung des „Fernsehspargels“) wurde eine Klausurtagung an einem Wochenende angeregt.

 
„Kleines Gallisches Dorf“ am Grombachstrand PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Freitag, den 13. Februar 2015 um 15:54 Uhr

Komitee Obergrombacher Fastnachtsvereine

Die Fastnachtsaktiven von FCO, MVO, MGV und TVO haben sich bei der 24.Ausgabe der „Melkküwwelsitzung“ selbst übertroffen.

Die Besucher beider Sitzungsabende konnten Tänze, musikalische Beiträge und Reden auf hohem Niveau genießen.

Unter dem Motto „Kleines Gallische Dorf“ hatten sich elf römische Senatoren in den Kraichgau verirrt, so wirbelte die Präsidentengarde der GroKaGe Bruchsal zu Anfang über die Bühne – der einzige Gastauftritt übrigens in viereinhalb Stunden Sitzungsdauer.

Als „Blondine“ empörte sich Sven Schönherr über Blondinenwitze, gab Kreuzfahrterlebnisse preis und hat jetzt eine große begehbare Dusche – getreu dem Shampoo-Motto „wash and go“. Einen „Glooging-Stepptanz“ steuerten die FCO-Damen bei. Dabei ist das Schuhwerk mit besonders „klackenden“ Metallteilen versehen. Der TVO schickte sein bewährtes „Schwalben-schwanz-Sextett“ auf die Bühne. Im wunderbaren Mehrstimmengesang kolportierten die sechs Schnauzträger

„Männer“: „Sind die Haare zurückgekämmt, das die Frauen total enthemmt“. Nach eigenen Texten wird die zum Verkauf anstehende Kelterhalle zur „Kulturhalle“ und die Burgschule zum Seniorenheim. Als „echter Owwergrobacher“ schleppte Alex Morlock eine große Tanne in die Halle - ein Wink mit dem Zaunpfahl für Bürgermeister Hockenberger mit seinem „Christbaum-Hülsen-Problem“. Bruchsaler Mannaberg wird nur noch in 2-l-Flaschen abgefüllt, um Glas zu sparen. Seine Suche nach Nachwuchs-Talenten für den FCO endete ergebnislos; dafür traf der „Owwergrobacher“ des Nachts die OBine, die ihren neu eingestellten Nachtwächter kontrollieren wollte. Live in Ton und Gesang präsentierte der MVO die „Blues Brothers“ (Egbert Kehrwecker/Martin Belm) mit „Someone to love you“. Akrobatik der Spitzenklasse setzten die aktiven Turner bei „Mafia-Pate meets James Bond“ in Szene.

Dem „Fluch der Karibik“ folgten die FCO-Piraten, um schließlich unter „Käpt’n Jack“ bei der US-Navy anzuheuern. Dann beehrte hoher politischer Besuch das „Gallische Dorf“: Angela Merkel (Steffen Hardock) holte sich heimlich Ratschläge bei Helmut Schmidt (Hans-Josef Wolf). Helmut: „Nimm ein 1 mit fünfzehn Nullen – und Du hast Deine Bundesregierung“! oder „Ich habe drei Dinge in die Politik eingebracht –Analysis - Dialysis – und Bronchitis. Nach der Lehrstunde machte sich Helmut Schmidt auf zum „neuen russischen Zaren „Gas-Putin“. Die sechs TVO-Sekretärinnen von „Seven up“ bearbeiteten eifrig die Tastaturen ihrer Schreibmaschinen bei ihrem „Tipp-Dance“.

Unterschiedliche Männertypen – vom allein-erziehenden Vater über den Schönling bis hin zum bildungsreisenden Schlaumeier – stellte die a-capella-Formation „voice appeal“ des MGV gesanglich-musikalisch vor. Und der „Bratislava-Lover“ Sven Schönherr sticht noch jeden „Latin-Lover“ aus.

Der MVO steuerte noch einen „Schwarzlicht-Tanz“ bei, ehe der FCO tief in Welt von Asterix, Obelix & Co. eintauchte. Alle waren vertreten: Druide Miraculix, Barde Troubadix und Häuptling Majestix. Und schließlich tauchte Cäsar samt Legionären auf, um die Übergabe des Dorfes zu verlangen. Er zählte alle Wohltaten auf, die er den Galliern hatte zu Gute kommen lassen. Doch jedes Wort wurde umgehend pariert. Gewisse Parallelen zum heutigen Verhältnis Obergrombach-Bruchsal waren durchaus bemerkbar. Schließlich wurden die Legionäre planmäßig verprügelt, und nach den aufpeitschenden Weisen der „Guggenmusik Nashörner“ konnten die überragenden Sitzungspräsidenten Rolf Ritter und Gerald Wolf das traditionelle „Hey, Grobach“ anstimmen.

Sie setzten damit einen Schlusspunkt unter eine der besten „Melkküwwel-Sitzungen“.

 

 

 

 
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