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Tannenbaum, oh Tannenbaum, und kein Ende … PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:59 Uhr

Wenn die Obergrombacher dieser Tage zu Bäcker oder Metzger in der Ortsmitte gehen, tun sie das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auslöser dieser Reaktion ist ausgerechnet der Weihnachtsbaum vor der Freitreppe der katholischen Kirche. Dabei werden Erinnerungen an den Vorjahres-baum wach, der relativ klein ausgefallen war und wochenlang für Gesprächsstoff sorgte (die Print-Medien berichteten darüber).

Denn auch dieses Jahr ist der Baum kaum Größer – und dass, obwohl von amtlicher Seite beim Neujahrsempfang 2013/14 für die Adventszeit 2014 ein größerer Baum zugesichert worden war.

Das Versprechen wurde zumindest im Prinzip auch eingehalten – immerhin ist der Baum 2014 nach amtlicher Auskunft 20 Zentimeter höher als der Vorjahresbaum.

Außderm ist die die Hülse im Boden, die den Baum aufnimmt, zu eng für einen größeren Baum. Dann stellt sich doch die Frage, warum die prächtigen Bäume der vergangenen Jahrzehnte (!) so gut gehalten haben.

Und zu guter Letzt wurde von amtlicher Seite noch die Gefährdung von Fußgängern ins Felde geführt, die den direkt beim Baumstandplatz befindlichen Zebra-Streifen überqueren.

Nun hat der in Obergrombach wohnhafte Buchautor Herbert Menrath das Baum-Gezerre zum Anlass genommen, ein Mundart-Gedicht zu schreiben: „In Owwergrobach isch mer friedlich, mer wais – dä Chrischtboom isch stets niedlich...“

Das Gedicht hängt an einem Bauzaun, der dicht beim Weihnachtsbaum immer noch die Kirchentreppe absperrt. Immer wieder bilden sich kleine Menschentrauben um das Gedicht.

Für 2014 ist die „Obergrombacher Adventsgeschichte“ wohl gelaufen – bleibt abzuwarten, was Weihnachten 2015 bringt …

 
Wieder nur ä Tännche in Owwergrombach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Herbert Menrath   
Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:49 Uhr

von Herbert Menrath

In Owwergrombach isch mer friedlich:
Mer weiß, de Chischtbaum isch stets niedlich.
Dra(n) schuld, dass es net größer geht,
isch d’Hüls, in der de Chrischtbaum steht.

Unn dann gibt‘s noch en Zebrastreife -
die wenigschte tun‘s zwar begreife -
der hätt zu tun was mit dem Tännche:
„Wann des zu groß wär, g’fährdet’s d’Mensche.“

So konnt mer’s lese vor paar Daare.
Doch dozu möcht‘ich noch was saare:
Anscheinend gibs koi Hülse mehr.
Unn wenn, dann koschte sie zu sehr
viel Geld. Des isch die Sach‘ net wert.
Dogege wird net aufbegehrt
von Seiten der Bevölkerung,
egal, ob älter oder jung,

zumal des Tännche - des sieht jeder -
so u(n)g’fähr zwanzig Zentimeter
inzwische g’wachse isch, vielleicht
hot’s domit ‘s Maximum erreicht.
Unn jeder sieht des schließlich oi:
Die Hüls‘ fer’s Bäumche isch halt kloi.

Jetzt fällt mir awwer noch was oi:
De Chrischtbaum könnt viel größer soi:
Em „Skibbe-Platz“ hab ich, versteckt,
letscht erscht e große Hüls‘ entdeckt.
Es isch die Hüls‘, in der konkret
in jedem Johr de Maibaum steht.

Jetz stell‘ sich jeder von uns vor:
In derre Hüls’s steht nächstes Johr
en richtig große Weihnachtsbaum.
Dann wär erfüllt so mancher Traum.

Fer Owwergrombach wärs e Ehr‘,
unn schließlich gäb‘s koin Vorwand mehr.

Jetzt geb‘ ich meiner Fantasie noch Raum
unn stell mir vor, der Weihnachtsbaum
wär von so stattlicher Statur,
dass man im nächste Frühjahr nur
die Äst‘ müsst von dem Stamm abschneide,
unn dass zu unser aller Freude
en Maibaum würd‘ daraus entsteh:

Was moint ihr, wär‘s net meh wie schee?
De Baum tät‘ steh bis Ende Mai.
Mer spart auch noch viel Geld dabei.

Vorbei wär’s mit dem alte Kult:
Mer wüsst, nur d‘ Hüls‘ war domols schuld.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:58 Uhr
 
Winzergenossenschaft Weingarten verkauft Obergrombacher Kelterhalle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:43 Uhr

Weinbau in Obergrombach

Der Weinbau spielte im Grombachtal zu früheren Zeiten eine wichtige Rolle. Nicht umsonst führt Untergrombach in seinem Ortswappen noch heute einen Trauben-Henkel. Der Wein vom Michaelsberg war weit bekannt, die Hänge des Untergrombacher Hausbergs waren dicht mit Rebstöcken bepflanzt. Die Bearbeitung erfolgte überwiegend in Handarbeit; die steilen Hänge ließen eine maschinelle Bearbeitung nicht zu. Später wurde der Weinanbau am Michaelsberg fast aufgegeben. Der Schwerpunkt verlagerte sich mehr an den Oberlauf des Grombach, nach Obergrombach. Noch während der Zeit des NS-Regimes wurde in Obergrombach eine „Rebaufbaugenossenschaft“ gegründet; später wurde die „Winzergenossenschaft Obergrombach“ ins Leben gerufen.

Zwecks Vermarktung schloss man sich dem Winzerkeller Wiesloch und es wurde eine erste Kelterhalle an der Hauptstraße (gegenüber dem Gasthaus Grüner Baum) erbaut. Hier gaben die Obergrombacher Nebenerwerbswinzer ihre Trauben ab, die hier gekeltert wurden und anschließend mit Tankwagen zum weiteren Ausbau nach Wiesloch transportiert wurden. Die Anbaufläche wuchs durch Flurbereinigungsverfahren; außerdem kamen Winzer aus Helmsheim dazu. So wurde die alte Kelterhalle verkauft und 1971 wurde am Ortsrand direkt unterhalb der Weinberge ein neues Keltergebäude hochgezogen. Zur Hochzeit des Weinanbaus in Obergrombach und Umgebung brachten in den 70iger und 80iger Jahren nahezu 400 Weingärtner ihre Produkte zur neuen Kelterhalle. Dabei handelte es sich durchwegs um Nebenerwerbswinzer; erst später kam ein Haupterwerbswinzer hinzu. Den Obergrombacher war ihr Weinbau so wichtig, dass in den Eingliederungsvertrag mit der Stadt Bruchsal (ebenfalls 1971) ein Passus aufgenommen wurde, im dem sich Bruchsal verpflichtete, ein besonderes Auge auf den Obergrombacher Weinanbau zu haben.

Die Vermarktung durch Wiesloch verschlechterte sich zusehends, so dass in Obergrombach Überlegungen innerhalb der Winzergenossenschaft getätigt wurden, sich von Wiesloch zu lösen und sich der - damals erfolgreichen - WG im benachbarten Weingarten anzuschließen. 1997 schließlich wurde der Wechsel vollzogen, und Obergrombach brachte als „Morgengabe“ seine Kelterhalle mitsamt Anlage mit ein, bezahlt von den Obergrombacher Winzern.

In Wiesloch war die WG Obergrombach lediglich ein Mitglied unter vielen gewesen; jetzt jedoch gaben die Obergrombacher ihre Selbständigkeit auf; die beiden Winzergenossenschaften verschmolzen.

Anfangs wurden die hochgesteckten Erwartungen der Obergrombacher Winzer auch erfüllt, was die Entlohnung für ihre Produkte betraf. Dann jedoch ging das Geschäft zurück, und aus Ratioanlisierungs- und Qualitätsgründen beschlossen die Weingartener die Obergrombacher Kelteranlage zu schließen. Die Obergrombacher Winzergenossen sollten stattdessen ihre Weintrauben nach Weingarten zur dortigen Anlage transportieren. Dies und andere Gründe sorgten dafür, dass die Zahl der abgebenden Obergrombacher Winzer rapide sank. Heute sind es gerade einmal noch zehn Winzer, die ihre Trauben nach Weingarten bringen.

Bisher wurde die Obergrombacher Kelterhalle von den Weingartener nur noch als Lagerhalle benutzt.

Jetzt hat sich die Winzergenossenschaft Weingaren e. G. entschlossen, die ca. 400 qm große Kelter- und Lagerhalle zu verkaufen. Das dazugehörige Grundstück beläuft sich laut Veräußerungsanzeige auf 2.184 qm.

Laut Flächennutzungsplan sind Gelände und Halle als nur „landwirtschaftlich nutzbar“ ausgewiesen.

 
Lustspiel „Das After-Show Dorffest“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:39 Uhr

DRK-Ortsvereine Obergrombach und Helmsheim – Theatergruppe s’Pfläschderle

Bruchsal-Obergrombach/Helmsheim. „Das After-Show Dorffest“ lautet der beziehungsreiche Titel des Lustspiels, das die Theater-gruppe „S’Pfläschderle“ dieses Jahr auf die Bühne bringt.

Hinter dem „Pfläschderle“ verbirgt sich die vereinigte Theatergruppe der beiden DRK-Ortsvereine Obergrombach und Helmsheim.

Premiere des Stücks von Erich Koch ist am Samstag , 6.12., ab 19.00 Uhr (Einlass:17.00 Uhr) in der Turnhalle von Obergrombach an der Helmsheimer Straße. Karten hierfür gibt es im Vorverkauf bei der Volksbank-Filiale Obergrombach oder an der Abendkasse.

In Helmsheim gastiert die Theater-Truppe am Samstag, 13.12, in der Turnhalle, ebenfalls Beginn 19.00 Uhr und Einlass ab 17.00 Uhr. In Helmsheim gibt es keinen Vorverkauf; Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich. Beide Veran-staltungen sind mit Bewirtung.

 
Adventssingen mit der Burgschule PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:38 Uhr

Cäcilienverein Obergrombach

Am Freitag, 12. Dezember 2014, treffen sich die Sänger und Sängerinnen des Kirchenchors Obergrombach mit dem Chor der Burgschule Obergrombach in der katholischen Sankt-Martins-Kirche zur Intonierung von Advents- und Weihnachtsliedern. Ab 18.00 Uhr soll damit auf die besinnliche Zeit eingestimmt werden.

Cäcilienverein und Burgschule freuen sich auf regen Besuch.

 
Adventskonzert in der Martinskirche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:34 Uhr

Cäcilienverein Obergrombach

Am Sonntag, 7. Dezember, ist die Obergrombacher Martins-kirche Schauplatz eines besonderen Konzert-Ereignisses: das Adventskonzert des Cäcilienvereins Obergrombach.

Neben den Mitgliedern des Kirchenchors ist die „Obergrombacher Stubenmusik“ mit dabei. Eine besondere Note setzen die Alphornbläser aus Stettfeld. Ergänzt werden die musischen Vorträge durch eine kleine Besetzung des Musikvereins „Eintracht“ Obergrombach.

Beginn des Konzerts in der katholischen Kirche ist um 17.00 Uhr.

 
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