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50 Jahre DRK-Ortsverein Obergrombach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Samstag, den 18. Juli 2015 um 13:32 Uhr

Obergrombach feiert am Wochenende des 25 & 26. Juli 2015 das 50jährige Bestehen „Deutsches-Rotes-Kreuz-Ortsverein Obergrombach“.

Ausrichtungsort der Feierlichkeiten ist die Sporthalle an der Helmsheimer Straße.

Für Samstag, 25.07., ist ab 19.00 Uhr ein Ehrenabend vorgesehen. Sonntag, 26.07., findet ab 09.00 Uhr ein Gottesdienst auf der Festwiese statt.

Um 10.00 Uhr spielt die Seniorenkapelle des Musikvereins „Eintracht“ zur Unterhaltung auf. Der Nachmittag steht ab 14.00 Uhr unter dem Motto „Tag des Roten Kreuzes“.

Informiert wird durch und über: Schauübungen, Rettungsdient, Rettungshundestaffel, Blutdruckmessen, Blutzuckermessen, Essen auf Rädern, Hausnotruf etc.

Das DRK Obergrombach lädt die gesamte Bevölkerung zu seiner Jubelfeier recht herzlich ein.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 18. Juli 2015 um 13:37 Uhr
 
Brass-Bandmusik auf Dreschhallen-Bühne PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Samstag, den 18. Juli 2015 um 13:23 Uhr

Musikverein „Eintracht“ Obergrombach

Knapp eine Woche verweilte der norwegische „Musikklag Haukas“ als Gast in Obergrombach. Seit 1977 pflegt der Musikverein „Eintracht“ freundschaftliche Kontakte nach Skandinavien. Es war dies bereits der zehnte Besuch der norwegischen Musikkapelle im Kraichgau. Die ersten Tage ihres Besuchs widmeten die Norweger dem Kennenlernen von Land und Leuten. So führte MVO-Vorstand Peter Adam die Gäste durch „Städt’l“, Schloss und Burg von Obergrombach. Peter Adam begründete vor 38 Jahren zusammen mit seinem norwegischen Gegenpart Sigurd Aarlie die länderüber-greifende Freundschaft.

Tags darauf führte eine Busfahrt die Norweger in die Landeshauptstadt Stuttgart und gipfelte in einem Besuch des Mercedes-Benz-Museums.

Zu einem Kameradschaftsabend hatte der MVO auch die Obergrombacher Guggen-musik „Nashörner“ eingeladen. Die norwegischen Musiker wurden erstmals mit einer derartigen Musik-Interpretation konfrontiert.

Während der folgenden drei Tage richtete der Musikverein „Eintracht“ in der alten Obergrombacher Dreschhalle sein Musikfest aus. In dem scheunenartigen Gebäude wurden früher die Dreschmaschinen untergestellt- daher der Name. Seit Jahrzehnten veranstaltet der MVO in dieser rustikale Umgebung sein Sommerfest.

Dieses Jahr gehörte die Bühne sowohl am Samstag- wie am Montagabend den Gästen aus dem hohen Norden. An beiden Abenden waren Dreschhalle und angebautes Zelt sehr gut besetzt.

Die Musikszenerie in Norwegen orientiert sich hauptsächlich an der englischen Brass-Band-Musik. Entsprechend ist auch der Musikklag Haukas nur mit Blechblasinstru-menten ohne Holzblasinstrumente besetzt.

An beiden Abenden sorgten die Norweger mit ihrer Brass-Musik für restlose Begeisterung bei den Zuhörern. Besonders die Solo-Darbietungen einzelner Musiker fanden ungeteilte Aufmerksamkeit.

Am Montagabend ergriff Sigurd Aarlie das Wort und hielt einen Rückblick auf fast 40 Jahre enge Freundschaft. Er war 1977 als Vorstand des Musikklag zusammen mit seinem Dirigenten Truls Tönnissen und Peter Adam (damals MVO-Vorstand) und Siegfried Lepp (damaliger MVO-Dirigent) maßgeblich an der Begründung der Beziehungen verantwortlich. Er überbrachte Grüße der Bürgermeisterin der zweitgrößten norwegischen Stadt Bergen (Haukas ist ein Stadtteil von Bergen) an Bruchsal’s Ober-bürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.

Haukas hat Obergrombach für 2019 zu einem Gegenbesuch nach Norwegen eingeladen.

Wie gut die Beziehungen zwischen den Menschen verschiedener Nationen sind zeigt die Tatsache, dass fast alle Norweger privat untergebracht werden konnten – und das, obwohl sich die MVO-Musiker auch noch um ihr Gartenfest kümmern mussten.

 

 
Alemannen gehen freiwillig in den Knast PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Samstag, den 18. Juli 2015 um 13:28 Uhr

Vor rund 25 Jahren hatte der Obergrombacher Wolfgang Golsch eine Idee: Warum sollte man das alljährliche Sportfest der Justizvollzugsanstalt Bruchsal nicht durch ein Fußballturnier, bei dem Teams von jenseits der Mauer gegen JVA-Insassen antreten, bereichern? Man nahm Kontakt mit der VA-Führung und konnte so Begegnungen mit dem runden Ball innerhalb der Gefängnismauern organisieren. Seit dem allzufrühen Tod von Wolfgang Golsch nimmt das FCO-Mitglied die Rekrutierung der Teams von außerhalb in die Hand; in der JVA ist Sportfestleiter Andreas Becker zuständig. Dieses Jahr konnte Ritter 5 Teams für die Teilnahme gewinnen: 2 Mannschaften vom SV 62 Bruchsal, 2 Freizeitmannschaften aus dem Raum Bruchsal und Team vom FC Obergrombach, verstärkt durch Untergrombacher Ballkünstler („FCO an Friends“). Die JVA-Insassen selbst stellten 2 Teams. Als Schiedsrichter fungierten Rolf Göpferich und Mustapha Quertani, beide mit BFV-Lizenz. Gespielt wurde in 2 Gruppen, jeder gegen. Jeweils 5 Spieler einer Mannschaft traten 2 x 8 Minuten gegeneinander an. „Die Begegnungen waren sehr fair, es gab keine Ausschreitungen“, wusste Andreas Ritter zu berichten. Auch für die nicht aktiven JVA-Bewohner war der Sportfest-Sonntag ein „Feiertag“, konnten sie doch länger unter freiem Himmel verweilen als sonst üblich.

Der Fußballclub Obergrombach konnte sich bis zum „Kleinen Finale“ durchkämpfen.

Hier traf er auf das Team „Knast 2“ und konnte die Begegnung mit 4:2 für sich entscheiden und damit Platz 3 belegen.

Für die Fußballer von „draußen“ war es etwas ungewohnt, als beim Betreten des JVA-Geländes ihre Taschen durchsucht wurden. Bereits Wochen zuvor hatte jedes Team Listen mit den Namen von Spielern und Begleitern mit Nummern von Reisepass oder Personalausweis vorlegen müssen.

„Das Turnier verlief ohne Probleme“, resümierte Andreas Ritter, “VZA-Beamte und ihre Klientel waren freundlich und zuvorkommend –wir werden auch im nächsten Jahr wieder freiwillig für einen Tag „hinter schwedische Gardinen“ gehen!“

 
Ortschaftsrat Obergrombach - Mittelanmeldung Haushalt 2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Samstag, den 18. Juli 2015 um 13:20 Uhr

Am Donnerstag, 23. Juli, lädt der Ortschaftsrat Obergrombach ab 19.00 Uhr zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung in das Feuerwehrgerätehaus Obergrombach ein.

Auf der Tagesordnung steht die Nachbetrachtung der kürzlich vorgenommenen Verkehrsschau und die Erarbeitung einer Prioritätenliste zur Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung.

Als nächster Beratungspunkt ist die Mittelanmeldung für den Bruchsaler Haushalt im kommenden Jahr vorgesehen.

Anfragen – Anträge – Bekanntgaben – Bürgerfragestunde runden den öffentlichen Teil der Sitzung ab.

 
Bildschrift bei Rathaussanierung gefunden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Samstag, den 18. Juli 2015 um 12:58 Uhr

Im ehemaligen Bürgersaal des Obergrombacher Rathaus machten Bauarbeiter bei den laufenden Sanierungsarbeiten eine skurille Entdeckung.

Nachdem sie mehrere Lagen Tapeten entfernt hatten, kam die obige Bildschrift zum Vorschein, die da lautet: "Recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die niemand kann." Ob sich dadurch frühere Bürgervertreter beeinflussen ließen?

 
50 Jahre Deutsches Rotes Kreuz – Ortsverein Obergrombach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Samstag, den 18. Juli 2015 um 13:33 Uhr

Gründungshilfe aus Helmsheim

Auf 50 Jahre Vereinsgeschichte kann der DRK-Ortsverein Obergrombach zurückblicken.

Bereits in den 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es Obergrombach eine aktive Frauengruppe, die sich unter der Leitung von Angela Eisele den Belangen des Roten Kreuzes widmete.

Ab Mitte der50igerJahre wurden vermehrt Anstrengungen unternommen, einen „DRK-Ortsverein“ mit fester Vereinsstruktur zu gründen. Gefördert wurde dieser Gedanke vom damaligen Bürgermeister Geißler und dem Helmsheimer DRK-Ortsvereins-Vorsitzenden Karl Meel. Mit DRK-Helfern aus dem Nachbarort und unter Leitung des Arztes Dr. Göring aus Untergrombach wurde im Frühjahr 1965 erstmals ein Erste-Hilfe-Kurs in Obergrombach abgehalten. Am 31. März 1965 legten 35 Kursteilnehmer die Prüfung ab und erklärten sich am gleichen Abend bereit, einen „DRK-Ortsverein“ zu gründen. Man machte sich sogleich daran, eine Vorstandschaft zu wählen. 1. Vorsitzender wurde Manfred Lauber, als sein Stellvertreter fungierte Eugen Hannich, und Klaus Schott wurde Gruppenleiter.

Die offizielle Gründung erfolgte unter Mitwirkung sämtlicher Ortsvereine sowie der DRK-Nachbarvereine am 17. Juli 1965.

Noch im gleichen Jahr wurde ein Kursus in „Häuslicher Krankenpflege“ abgehalten, und gleich anschließend ein Erste-Hilfe-Kurs.

Bereits 1966 hatte sich die Mitgliederzahl mehr als verdoppelt.

Bei einer Schauübung „Brand im Rathaus“ zeigten die Angehörigen des jungen Vereins zusammen mit der „Freiwilligen Feuer-wehr“ stolz, dass sie das Erlernte in die Praxis umsetzen konnten.

Aus einem Erste-Hilfe-Kurs 1968 mit der 9. Klasse der Hauptschule Obergrombach heraus entstand eine „Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe“, der sich Maria Wurscher annahm.

1969 übernahm Klaus Neubert das Amt des 1. Vorsitzenden, das er dann neun Jahre lang innehatte.

Eine Unterkunft hatte das DRK Obergrom-bach in der alten Schule gefunden, die aber 1970 abgerissen wurde. Ein neues Domizil fanden die Ersthelfer im Rathaus, wo sie im Lauf der Jahre mehrere Räumlichkeiten beziehen konnten.

Erstmals war der Jubelverein 1971 als Sanitätsdienst bei Heimspielen des Fuß-ballclubs Obergrombach im Einsatz. Nach und nach wurden diese Einsätze auch auf andere Veranstaltungen der örtlichen Vereine ausgedehnt.

1978 wurde Rudi Speck in das Amt des 1. Vorsitzenden gewählt. Bis auf eine kurze Unterbrechung ist Speck bis heute in dieser Funktion tätig.

Ausbildungstechnisch verbesserten die Erst-helfer ständig ihre Kenntnisse und konnten erfolgreich an Vergleichswettbewerben teilnehmen.

1980 griff das DRK eine alte Obergrom-bacher Tradition auf und führte zur Winterfeier das Lustspiel „Watschenkrieg am Ochsenhof“ auf und behielt diese Tradition bis 1988 bei.

Das 1. Obergrombacher Burgfest wurde 1981 ins Leben gerufen – und das DRK war von Anfang an dabei. Sogar in Doppel-funktion: als Betreiber des Hofs „Zur ersten Hilfe“ und Sanitätsdienst die ganzen Festtage über.

Vor einigen Jahren errichtete das DRK in der Campingstraße eine Doppelgarage mit Dachgeschoss, wo der Ortsverein einen Gutteil seiner Utensilien unterbringen konnte.

Ebenfalls seit mehreren Jahren ist das DRK Obergrombach mit eigenem Fahrzeug im Bereich der Notfallhilfe tätig.

Im Obergrombacher Rathaus – das zur Zeit saniert wird – soll das DRK weiterhin seine Geschäftsräume betreiben können.

Am Wochenende des 25./26. Juli feiert der Jubelverein in der Turnhalle von Obergrombach an der Helmsheimer Straße.

 
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