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Alte Baumallee wird wiederbelebt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Mittwoch, den 21. Oktober 2015 um 06:36 Uhr

Heimatverein Obergrombach / Obst- und Gartenbauverein Obergrombach

Für den Kraichgau typisch sind die sogenannten „Streuobst-wiesen“. Auf der Obergrombacher Gemarkung ist der „Hickberg“ auf weiten Teilen mit Obstbäumen bepflanzt. Über den Hickberg führte bis 1965 die Verbindungs-straße nach Gondelsheim und folgt damit einem Pfad, der schon zur Römerzeit benutzt wurde. Entlang diesem „Gondelsheimer Pfad“ hatte die Stadt Obergrombach in früheren Jahren Obstbäume gepflanzt.

Zur Erntezeit wurden die Bäume vor Ort an den Meistbietenden versteigert, und das Geld wanderte in den Stadtsäckel.

Im Laufe der Zeit jedoch verlor der Obstanbau an Bedeutung, und auch das Obst auf den gemeindeeigenen Bäumen verlor an Bedeutung.

Der Altbaumbestand ist teilweise in schlechtem Zustand, teilweise auch schon abgestorben.

Nun soll nach einer Idee von Stadt Dr. Wolfram von Müller der Allee-Charakter wieder hergestellt werden. Dazu wollen Heimatverein, Obst- und Gartenbauverein sowie die Stadt Bruchsal zusammenarbeiten.

Zuerst sollen die noch vorhandenen, gesunden Bäume vom Efeu-Bewuchs befrei werden. Dann sollen 14 Birnbäume und zwei Kirschbäume in Hochstammformat gepflanzt werden.

Das Vermessungsamt der Stadt Bruchsal hat bereits Untersuchungen vorgenommen und dabei festgestellt, dass ein ca. 500 Meter langer und drei Meter breiter Streifen Land entlang des „Gondelsheimer Pfads“ den Hickberg hoch Gemeindeeigentum darstellt.

Als Dr. Wolfram von Müller in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender des Heimatvereins Werner Kropp, dem 1. Vorsitzenden des Obergrombacher OGV, sein Anliegen vortrug, war dieser sofort bereit, sich für die Baumaktion zu engagieren. Im Dezember soll die Baum-anpflanzung starten.

In den ersten Jahren wollen sich Heimat-verein und Obst- und Gartenbauverein sich gemeinsam um die Bäume kümmern.