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50 Jahre Deutsches Rotes Kreuz – Ortsverein Obergrombach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Samstag, den 18. Juli 2015 um 13:33 Uhr

Gründungshilfe aus Helmsheim

Auf 50 Jahre Vereinsgeschichte kann der DRK-Ortsverein Obergrombach zurückblicken.

Bereits in den 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es Obergrombach eine aktive Frauengruppe, die sich unter der Leitung von Angela Eisele den Belangen des Roten Kreuzes widmete.

Ab Mitte der50igerJahre wurden vermehrt Anstrengungen unternommen, einen „DRK-Ortsverein“ mit fester Vereinsstruktur zu gründen. Gefördert wurde dieser Gedanke vom damaligen Bürgermeister Geißler und dem Helmsheimer DRK-Ortsvereins-Vorsitzenden Karl Meel. Mit DRK-Helfern aus dem Nachbarort und unter Leitung des Arztes Dr. Göring aus Untergrombach wurde im Frühjahr 1965 erstmals ein Erste-Hilfe-Kurs in Obergrombach abgehalten. Am 31. März 1965 legten 35 Kursteilnehmer die Prüfung ab und erklärten sich am gleichen Abend bereit, einen „DRK-Ortsverein“ zu gründen. Man machte sich sogleich daran, eine Vorstandschaft zu wählen. 1. Vorsitzender wurde Manfred Lauber, als sein Stellvertreter fungierte Eugen Hannich, und Klaus Schott wurde Gruppenleiter.

Die offizielle Gründung erfolgte unter Mitwirkung sämtlicher Ortsvereine sowie der DRK-Nachbarvereine am 17. Juli 1965.

Noch im gleichen Jahr wurde ein Kursus in „Häuslicher Krankenpflege“ abgehalten, und gleich anschließend ein Erste-Hilfe-Kurs.

Bereits 1966 hatte sich die Mitgliederzahl mehr als verdoppelt.

Bei einer Schauübung „Brand im Rathaus“ zeigten die Angehörigen des jungen Vereins zusammen mit der „Freiwilligen Feuer-wehr“ stolz, dass sie das Erlernte in die Praxis umsetzen konnten.

Aus einem Erste-Hilfe-Kurs 1968 mit der 9. Klasse der Hauptschule Obergrombach heraus entstand eine „Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe“, der sich Maria Wurscher annahm.

1969 übernahm Klaus Neubert das Amt des 1. Vorsitzenden, das er dann neun Jahre lang innehatte.

Eine Unterkunft hatte das DRK Obergrom-bach in der alten Schule gefunden, die aber 1970 abgerissen wurde. Ein neues Domizil fanden die Ersthelfer im Rathaus, wo sie im Lauf der Jahre mehrere Räumlichkeiten beziehen konnten.

Erstmals war der Jubelverein 1971 als Sanitätsdienst bei Heimspielen des Fuß-ballclubs Obergrombach im Einsatz. Nach und nach wurden diese Einsätze auch auf andere Veranstaltungen der örtlichen Vereine ausgedehnt.

1978 wurde Rudi Speck in das Amt des 1. Vorsitzenden gewählt. Bis auf eine kurze Unterbrechung ist Speck bis heute in dieser Funktion tätig.

Ausbildungstechnisch verbesserten die Erst-helfer ständig ihre Kenntnisse und konnten erfolgreich an Vergleichswettbewerben teilnehmen.

1980 griff das DRK eine alte Obergrom-bacher Tradition auf und führte zur Winterfeier das Lustspiel „Watschenkrieg am Ochsenhof“ auf und behielt diese Tradition bis 1988 bei.

Das 1. Obergrombacher Burgfest wurde 1981 ins Leben gerufen – und das DRK war von Anfang an dabei. Sogar in Doppel-funktion: als Betreiber des Hofs „Zur ersten Hilfe“ und Sanitätsdienst die ganzen Festtage über.

Vor einigen Jahren errichtete das DRK in der Campingstraße eine Doppelgarage mit Dachgeschoss, wo der Ortsverein einen Gutteil seiner Utensilien unterbringen konnte.

Ebenfalls seit mehreren Jahren ist das DRK Obergrombach mit eigenem Fahrzeug im Bereich der Notfallhilfe tätig.

Im Obergrombacher Rathaus – das zur Zeit saniert wird – soll das DRK weiterhin seine Geschäftsräume betreiben können.

Am Wochenende des 25./26. Juli feiert der Jubelverein in der Turnhalle von Obergrombach an der Helmsheimer Straße.