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ASV Bruchsal richtete in Untergrombacher Mehrzweckhalle Die nordbadischen Ringermeisterschaften im griechisch-römischen Stil aus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Dienstag, den 05. Februar 2013 um 20:41 Uhr

Zum zweiten Mal nach 2012 war die Untergrombacher Mehrzweckhalle Anlaufpunkt für eine große Ringer-gemeinde.

Während im letzten Jahr die Baden-Württembergischen Meisterschaften am Fuß des Michaelsbergs ausgetragen worden waren, trafen sich am Sonntag die im „Nordbadischen Ringer-Verband“ (NBRV) zusammengeschlossenen Vereine zur Austragung ihrer Meisterschaften im griechisch-römischen Stil. Ausrichter war der ASV Bruchsal; dazu Landestrainer Willi Ulrich: „Der ASV Bruchsal hat sich als Ausrichter von Meisterschaften sehr bewährt. Für 2014 sollen sie Deutschen Meisterschaften nach Bruchsal geholt werden – wenn bis dahin die TSG-Halle wieder benutzbar ist.“

Aber jetzt wieder zurück nach Untergrombach: 205 Starter in sechs Altersklassen hatten sich für den Start gemeldet. Im Bereich „Männer“ (ab 17 Jahre aufwärts) waren es zusammen mit den Junioren (17-20 Jahre) 41 Anmeldungen; für die A-Jugend (15-17 Jahre) hatten sich 37 Ringer angetragen, im B-Jugend-Bereich (13/14 Jahre) waren es 33. Weiter waren  gemeldet: C-Jugend (11/12 Jahre): 38 Meldungen; D-Jugend (9/10 Jahre): 34 Meldungen; E-Jugend (6-8 Jahre): 24 Meldungen. Bei den drei letztgenannten Altersklassen treten Jungen und Mädchen gemeinsam gegeneinander an. Die Kämpfe erstreckten sich über drei Runden zu je zwei Minuten bezw. zwei Siegesrunden.

Landestrainer Willi Ulrich sieht seinen Sport zumindest im Bereich der A-Jugend gut ausgestellt. „Die Vereine leisten hervorragend Jugendarbeit“, erklärt Ulrich, „aber sobald die Ringer 17, 18 Jahre alt werden, erfolgt meist eine Umorientierung: das andere Geschlecht, weiterführende Schule, Studium oder Berufswahl treten in den Vordergrund.“

Eine Entwicklung, mit der auch andere Sportarten zurecht kommen müssen. Insbesondere zwei Ringer drückten der Veranstaltung in Untergrombach ihren Stempel auf: Ionut  Panait vom Bundeslisten SV „Germania“ Weingarten (74 kg) und Patrick Sauer vom ASV Ladenburg (96 kg). „Ionut Panait ist das Vorbild für viele Nachwuchsringer“, so Ulrich.

Allein schon die Tatsache, dass Panait als Bundesliga-Mann noch bei den Landesmeisterschaften antritt, spricht für ihn. Panait wurde dann auch nach vier Kämpfen in seiner Klasse ohne große Mühe Landesmeister , genauso wie  Patrick Sauer. Weitere Landesmeisterehren konnten Felix Losmann (55 kg), Patrick Eckert (60 kg), Vasile Dobrea (66 kg), Eduard Reich (84 kg) und Wolfgang Wiederhold (120 kg) für sich verbuchen.

Im Bereich der 84-kg-Klasse mischte auch ein Lokalmatador mit: der Obergrombacher Eric Ritter (der für den SV Weingarten startet) belegte Platz zwei. Die Plazierungen sind auch wichtig für die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften.